„Unser Zug erreicht Mannheim Hauptbahnhof dann pünktlich um
8:00 Uhr. Ah, und apropos acht, meine sehr verehrten Damen und Herren, im Wagen
mit der Ordnungsnummer acht befindet sich unser Bordbistro, in dem wir Sie
gerne mit frisch gebrühtem Kaffee begrüßen.“ Ich stocke. Schaue in die Sitzreihe schräg
gegenüber, der Anzugmann zeigt keinerlei Regung. Ich kichere. Der Schaffner des
ICE 762 ist vom Standard-Text abgewichen. Das amüsiert.
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Dienstag, 12. Juli 2016
Donnerstag, 27. November 2014
Die ewige Suche nach dem Glueck (Teil 2)
Nicht nur Reisende suchen nach dem Glueck. Auch die anderen. Die Nicht-Reisenden. Also Menschen ohne Rucksack oder Koffer? Dass kein eigenes Wort dafuer in der deutschen Sprache existiert, koennte bedeuten, dass es auch eben jenen Zustand des Nicht-Reisens nicht gibt. Im Umkehrschluss ist also das ganze Leben eine Reise. Wusste ich´s doch! Jeder reist dabei verschieden. Mit viel oder wenig Gepaeck, in Luxushotels oder bescheidenen Absteigen, in Einzelzimmern oder grossen Schlafsaelen. Und am Ende? Am Ende sind sie alle auf der Suche nach dem Glueck.
Samstag, 1. November 2014
Die ewige Suche nach dem Glueck (Teil 1)
Eines, das alle Reisenden verbindet, ist die Suche. Die einen suchen Liebe, die anderen versuchen Liebe zu vergessen, manche suchen einen Ort zum bleiben und manche versuchen vor etwas wegzulaufen. Auf dem ein oder anderen weg moechten aber alle nur eines: gluecklich sein. Doch was ist das eigentlich, dieses Glueck? Familie, Freunde und eine erfuellende Arbeit? Ein Haufen Kohle, eine Landschaft, ein Ort, eine Person? Fragen ueber Fragen.
Samstag, 23. August 2014
Freitag, 21. Oktober 2011
The End
Sao Paolo, Aeropuerto, 19:40 Ortszeit. Reisezeit 20 von ca. 40 Stunden. Körperlicher Status: Übel- und Müdigkeit, mentaler Status: nicht feststellbar. Lang ists her, dass ich meinen letzten Blogeintrag geschrieben habe - was ist nur passiert in der Zwischenzeit? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Aber rückblickend kommt es mir vor, als seien die vergangenen Wochen im Zeitraffermodus verlaufen und - zack - auf einmal heißt es online-checkin, Rucksack packen, Extra-Ration Taschentücher kaufen um die Abschiedstränen zu trocknen. Für wen ich die vergieße? Für Freunde, die ich am anderen Ende der Welt gefunden habe, für ein Land, das an Schönheit und Vielfalt wohl kaum zu überbieten ist, für ein Leben, das mir Zeit lies zu atmen, genießen und neugierig sein. War 'ne schöne Zeit....!
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