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Samstag, 25. Juni 2011

Spaniens Geschwindigkeitslimit und Lenas rasende Zeit

Höchstgeschwindigkeit auf Spaniens Autobahnen von 110 zu 120km/h zu 110km/h. Kritik an der Maria-Figur Merkel und die grüne Gurkenwelle der Empörung. Was ist los in Spanien?   

Die Zeit rast. Da kommt man (Lena) ganz schön ins schwitzen. Oder liegt das daran, dass die Temperatur hier täglich über 40Grad klettert? Oder ist es der kalte Angstschweiß, den mir meine immer näher rückende Heimreise auf die Stirn treibt? Was ist los in Lenas Leben?

Donnerstag, 2. Juni 2011

Gurkenskandal in Deutschland - die Spanier sind empört

Während die spanischen Medien, obwohl erzürnt ob der groben Behandlung ihrer Gurken in Deutschland, noch versuchen sachlich zu berichten, ist das spanische Volk schon längst außer sich vor Wut. Da kommt er mal wieder der Nationalstolz. Nix gegen Spanien, sonst rappelts in der Kiste. Die Regiegrung kann ruhig auf vielfältigste Weise kritisiert werden, aber unsere Gurken verunglimpfen - das geht zu weit!
Zur Veranschaulichung des aufgeheizten Volksgemüts übersetze ich einen Text, der sich auf einigen "Pinnwänden" meiner spanischen Amigos im Facebook befindet und ihrem Zorn sachlich ausdruck verleiht: "In Spanien wurden mehrere Fälle von mit Darmbakterien verseuchten Frankfurter Würstchen verzeichnet, deren Konsum zum Tod von Kindern und Alten führen kann. Im deutschen Bier befinden sich Spuren von menschlichem Urin. Und die Parkplätze von LIDL sind mit Prostituierten überfüllt. Schreibe diesen Text auch auf dein Pinnwand, wenn du willst, dass man Angela Merkel eine Gurken in den Hintern stopft." Eine Gurke in der Kanzlerin Anus fordert man also. Inwieweit das generell befürwortenswert ist oder darüberhinaus eine geeignete Maßnahme zur spezifischen Bekämpfung das Gurkenproblems darstellt, lasse ich an dieser Stelle unkommentiert.

Freitag, 20. Mai 2011

Viele Grüße vom Bruchpilot




















Für einen ausführlichen Bericht vom schönen Norden, verrückten Menschen, der Finanzkrise Portugals und meiner persönlichen Tragödie gehts hier weiter.... die Kernessenz des Urlaubes ist sonst mit den drei Bildern abgehakt...

Mittwoch, 11. Mai 2011

....Blog auf Standby....

... ich hab euch nicht vergessen... 

Aber auch der beste Erasmusstudent braucht mal Urlaub. Besonders nach Sevillas "Feria de Abril" und einer der wahnsinnigsten Reizüberflutungen, die ich hier jemals erlebt hab. Ich tausche also die 11cm-Riesenabsätze und bunten Kleider gegen derbe Wanderschuhe und nen hoffentlich nicht zu schweren Rucksack und mache mich auf ans Ende der Welt. Camino del Norte, Santiago de Compostela - Finisterre (Fin de Terre). Stay tuned my friends, bald gibts viele bunte Bilder von der Feria und hoffentlich noch schönere Bilder aus Spaniens Norden. Endlich!
Hippielena
Wanderlena

Sonntag, 1. Mai 2011

Semana Santa oder Darth Vader zu Gast in Sevilla

Nachdem die letzten Blogeinträge hauptsächlich durch schwarze Buchstaben geprägt waren, will ich heute mal etwas mehr die Bilder sprechen lassen. Was also die Semana Santa ist und warum der Hut von Darth Vader plötzlich blau ist erfahrt ihr hier...

Montag, 18. April 2011

Sevillanische Melodien und emsige Schlagbohrer

Soviel habe ich euch schon über Essen, Orangenduft, Hitze und atemberaubende Landschaften erzählt und auf diesem Wege versucht virtuell eure Sinne zu stimulieren. Geschmack, Geruch, Gefühl, Sehvermögen. Und urplötzlich fällt es mir wie Oropax von den Ohren! Nie habe ich mit euch geteilt, wonach sich das sevillanische Leben anhört! Zu verdanken habe ich diesen Geistesblitz - oder um in der Welt des Gehörs zu bleiben Geistesdonner - einer Nachricht meines Amigos Ändi Z., den ich an dieser Stelle gerne zitieren möchte:  "An unserem Haus wird gerade gebaut. Manchmal, wenn ich um halb 8 morgens vom lieblichen Geschnatter des emsigen Schlagbohrers geweckt werde, stelle ich mir vor, ich sei auch in Sevilla. Die kurze Illiusion, es könnten einfach südspanische Nachbarn sein, die sich da am Frühstückstisch unterhalten, lässt das ganze weniger bedrohlich erscheinen." (Z., Ä., Trier, 2010) Wunderschöner Vergleich, da kniet man als bemühter Blogschreiber ja vor nieder, aber klingt das Leben hier wirklich wie ein emsiger Schlagbohrer (ganz abgesehen davon, dass hier morgens um halb 8 noch gar nichts klingt, außer vielleicht ein übereifriger Wecker oder das ambitionierte Schnarchen des dicken, noch besoffenen Nachbarn) oder ist es der passionierte Flamenco, der die Geräuschkulisse der Stadt prägt? Ich wills euch erzählen... und bevor ihr anfangt zu lesen, ladet doch bitte mal diesen Link um zusätzlcih zum Lesen auditiv erfahren, wie sich der sevillanische Frühling anfühlt....

Freitag, 15. April 2011

Dienstag, 5. April 2011

Lesen Sie diesen Blogeintrag bis zum Ende und erhalten Sie einen Schinken gratis!

Ich sitze im Bus und fahre an einem Möbelhaus vorbei. Im Schaufenster wird nicht geworben mit der Qualität der Massivholzmöbel oder der gesundheitsfördernen Wirkung der Kaltschaummatratzen, nicht mit den Niedrigpreisen oder der besonderen Umweltverträglichkeit FSC-Zertifizierter Produkte. Nein. Ein großes Plakat mit einem blauen Schrottsofa darauf, daneben eine 599 und daneben in 400fach vergrößerter Lebendgröße ein Schinkenbein. "Kaufen Sie Möbel im Wert von über 599Euro und erhalten Sie einen Schinken gratis dazu!" Bienvenidos a Espana. Bienvenidos zum neuen Blog. Es gibt Geschichten über Langfinger, kulinarische Highlights wie Schweinemandeln und Bilder von atemberaubenden Landschaften der Sierra de Aracena und meinen atemberaubenden Freunden aus (Deut)Schland!

Sonntag, 6. März 2011

La vida de la pata chula*

Helau, 
es ist Karneval. Ich gehe dieses Jahr außnahmsweise mal nicht als vom grippalen Infekt befallenes Opfer, sondern quasi als Behindeter. (Damit passe ich meines Erachtens nach auch ziemlich gut zum Rest des Karnevalvolks oder zumindest zu der Feier an sich.) Ich hatte ja völlig vergessen, wie anstrengend es ist auf Krücken zu laufen! Da bringt es auch nichts, dass ich wählen durfte ob ich die Stüzen in rot oder schwarz haben wollte, seit konstant zehn Tagen leidet mein oberer Rücken, Bizeps, Brustmuskulatur, Hände unter starkem Muskelkater, während die Problemzonen der Frau (nicht, dass ich welche hätte, aber WENN ich welche hätte, REIN hypothetisch!) völlig untrainiert bleiben. Drei Stockwerke runter, drei Stockwerke hoch. Drei Stockwerke runter, drei Stockwerke hoch. Mittlerweile bin ich schon so flink, dass ich manchmal die dritte Etage erreiche, bevor sich der Bewegungsmelder von alleine ausschaltet. Bei Schnecken hat man das ja auch, da guckt man einen Moment mal nicht hin und zack - sind sie einen Meter weiter! Was ich sonst noch für hochspannende, actionbepackte Erfahrungen als pata chula* in den letzten gefühlen 2 1/2 Jahren machen durfte, erzähle ich euch heute in meinem Blog.

*La vida (Esp.), Das Leben (dt.) ;  de (Esp.), der, des (+ Gen, dt.)
pata (Esp.), Hachse, Keule, Kumpel (dt.)  ;  chula (Esp.), cool, hübsch (oder auch: kess! dt.)

Mittwoch, 23. Februar 2011

Culture Studies - Rugby, Männers und Spaniens Krankenhäuser von innen

Muy buenos tardes mís amigos,
also irgendwie ist das Leben ja auch langweilig wenn alles glatt läuft, nicht wahr?
Warum ich mich dazu entschlossen hab, also erstmal gar nicht mehr zu laufen (werden glatt noch riffelig) erzähle ich euch im folgenden Blog.





Außerdem  werdet ihr erfahren, woran man jetzt hier in Spaniens schönem Süden merkt, dass Frühling ist. Und dabei spreche ich nicht vom Wetter, den Temperaturen oder dem Duft nach Orangen, sondern vom absolut absurden Verhalten der männlichen Spanier am Morgen, am Mittag, am Abend, im Anzug, im Blaumann mit Dreitagebart oder mit 3Jahrebrusthaar. Jetzt weiterlesen...

Montag, 7. Februar 2011

Das Leben des Fernando Merkel oder: Lena lebt!

Es ist ja unfassbar, fast zwei Monate sind es her seit meinem letzten Update und ich habe das Gefühl, als hätte ich erst gestern hier nach Worten ringend und Fotos suchend gesessen um euch mein Leben und das der Spanier hier etwas näher zu bringen. Viel ist passiert in der Zwischenzeit, doch nichts, was so aufregend wäre in der Überschrift erwähnt zu werden. Ich werde also einfach etwas vor mich hinplappern. Über den Flughafen in Malaga (und das die Waagen an den Gepäckbändern bestimmt kaputt sind, sonst hätte ich nicht soviel gewogen!!!), über Weihnachten, viel Schnee und einen enormen Temperaturunterschied, das wahre Leben in Sevilla und wies mir so geht (ich weiß nicht, ob das für euch so interessant ist, aber für mich schon...!) Vamos!

Montag, 13. Dezember 2010

Die Suche nach dem Frosch, die Entdeckung des Endes der Welt und andere vorweihnachtliche Kurzgeschichten

Damit ihr mich auch wiedererkennt. ©Eva W.
13. Dezember. Kaum zu fassen. Heute in einer Woche werde ich wohl im klirrend kalten Trier aufwachen. -5,3 Grad sagt wetter.com, über Facebook werde ich im minütlichen Takt über die steigenden Schneemassen informiert und der User "Nabend"* (*von der Redaktion geändert) hat in sein neues Fotoalbum ein Bild vom Plätzchenbacken hochgeladen. Ich freue mich also auf ordentliche Vorweihnachtsstimmung, denn wenn hier bei 22 Grad, strahlendem Sonnenschein und grün-rot blinkenden Lichtschläuchen, die in nicht zu erkennbaren Formen zusammengehämmert wurden, eines nicht möglich ist, dann ist das Weihnachtsstimmung. Und ich freue mich auf euch. Meine Freunde und meine Familie... UND den Hund!
Doch bevor es soweit ist, möchte ich euch erzählen, warum ich mein Studium gut abschließen, den perfekten Mann finden und viel Geld verdienen werde und was das alles mit einem Frosch zu tun hat. Ich werde berichten, wie es in den Bergen Frankreichs war, ohne dass ich Spanien verlassen habe und wenn ihr dann noch Lust zum weiterlesen habt gibts auch noch amüsante Kurzgeschichten aus meinem Alltagsleben.... Vamos!

Montag, 29. November 2010

"Du musst endlich anfangen stolz auf Deutschland zu sein!"

Der Spanier trägt seine Flagge figurativ betrachtet als Unterhose, T-Shirt und benutzt sie als Bettwäsche. Neben seinem Hauptberuf "Spanier" ist er aber auch noch von ganzem Herzen - und damit an erster Stelle - erstmal damit beschäftigt, seinen Regionalstolz auf der Brust zu tragen. Man ist also vordergründig erstmal Sevillaner, gefolgt von Andaluz und an letzter Stelle Spanier. Bevor man sich dann als Europäer bezeichnen würde, hackt man sich lieber ein Bein ab oder schließt alternativ erstmal die Bruderschaft mit Portugal, Italien und Griechenland... "die Südländer". Belegen kann man das zum Beispiel mit den jüngst stattgefundenen Wahlen in Catalunien: Zapateros Partei verliert, die rechtskonservativen mit Unabhängigkeitstendenz gewinnen an Zuspruch. Ich frage mich also täglich: woran liegts, dass mir und wahrscheinlich vielen anderen Deutschen auch, dieser Nationalstolz, abgesehen von der WM 2006, ein fremdes Gefühl ist? 
Beantworten kann ich die Frage natürlich nicht und der Aufforderung der Überschrift, die meine Mitbewohnerin so formuliert hat, nachzukommen dauert sicher auch noch einige Zeit. Aber reflektieren will ich das Ganze mal und erzählen, was hier so meine Erfahrungen im Bezug auf Nationalitäten, Vorurteilen, Ansichten und Tatsachen belegen.

Samstag, 20. November 2010

Dorffest in Jabugo - Lena mittendrin


Samstagmittag, der Regen prasselt ans Fenster, ich muss nicht zur Uni und mache mir einen Lauen. Nach einer langen Fiestanacht wurde ich sanft um 7.30 von einem schnurrenden Presslufthammer aus dem Schlaf geküsst, sitze jetzt hier schön mit einem warmen Tee und meine Füße und Beine können sich an einer typisch spanischen Heizung wärmen: Ein Tisch, unter den Heizspirale gestellt wird und obendrüber hängt man eine dicke Decke, die warme Luft bleibt unter dem Tisch gefangen und so bekommen sogar mal die Frauen warme Füße... So sitze ich hier und erzähle euch nun die Geschichte, wie meine Mitbewohnerin mich mit mitnahm in ihr 1200 - Seelendortf zum Straßenfest...

Freitag, 12. November 2010

...ews +++ Breaking News +++ Katastrophe im Supermarkt - Spanier empört +++ Breaking News +++ Katastroph...

Der Spanier ist empört. Er diskutiert, er schimpft, ja fast schwört er Konsumverweigerung! Zustände wie in Stuttgart, Krawalle Pariser Art sind nicht auszuschließen: die lokale Supermarktkette erhebt 4cent pro Plastiktüte! Ab heute ist Schluss mit "7 gekaufte Artikel gekonnt auf 11Plastiktüten verteilen" um auf dem Nachhause weg elegant 1-2 Stück auf der Straße zu verlieren (verbesser das Ambiente!). Aldi machts, LIDL schon lange - jaja, die verrückten Deutschen. Aber was soll der grüne Wahnsinn denn hier? 
Über weitere Entwicklungen wird lena-in-sevilla euch auf dem laufenden halten. Die Autorin verabschiedet sich jetzt, geht in Hungerstreik - solange bis die durchsichtigen Tragehelfer wieder kostenfrei sind! 

Dienstag, 9. November 2010

Córdoba, Madrid und der Herbst


Wir schreiben ein geschichtsträchtiges Datum - der 9.11. Reichsprogromnacht, Attis Geburtstag und Regen in Sevilla. Da ich also eh nicht auf die Dachterasse gehen kann um die Sonne zu genießen nutze ich die Zeit um euch gemütlich etwas über meine letzten Tage hier zu erzählen. Ich war viel unterwegs (wie der Überschrift zu entnehmen) und habe einiges erlebt (in 20 oder 2 Jahren sieht man sicher die Spuren davon in meinem Gesicht!) Ich erzähle also Geschichten aus Córdoba und einem ganz wundersamen Bauwerk, der Moschee-Kathedrale, Eindrücke aus Spaniens Hauptstadt Madrid und warum ich froh bin nicht dort gelandet zu sein,  wie ich meinen Rucksack verlor und am Ende doch alles gut wurde und was passiert, wenn man in Spanien krank wird und eine Apotheke besucht. Viel Spaß beim Lesen.

Samstag, 30. Oktober 2010

Trier zu Gast bei Freunden

Buenas!

Im folgenden Beitrag findet ihr Berichte, Überlegungen und Eindrücke der letzten zwei Wochen. Es gibt Geschichten zur spanischen Fiesta, über Besuch aus Deutschland, Temperaturangaben, die euch Tränen in die Augen treiben werden und auch einige Reflektionen zu meinem Sein hier. Ich hoffe, es ist von allem etwas dabei. Viel Spaß beim Lesen.

Samstag, 16. Oktober 2010

Westerwald meets Spain


Mein letzter Blog ist gefühlt 5 Wochen her (2 Wochen entsprechen der Realität). Das ist aber nicht schlimm, denn gefühlt bin ich schon 4 Monate hier (6Wochen entsprechen der Realität). Und gefühlt könnte ich sicher 10 Stunden Blog mit 200 Seiten schreiben und hätte immernoch nicht alles erzählt, beschrieben und berichtet. Das ist schlimm, denn das entspricht der Realität. Ich werde also versuchen eine kleine Auswahl an Highlight zu beschreiben, die das Leben mir hier in den letzten zwei Wochen geboten hat. Ihr findet Informationen zum Besuch meiner Madre in Sevilla (und wie "mir gleich hier der Blinker angeht!"), zu unserer Schnapsdrosseltour im berühmten Sherry-Dreieck, einen Bericht zu einem Konzert von Los Delinquentes, das mir gezeigt hat, dass Klatschen gar nicht mal so uncool ist, wie es im Musikantenstadl immer rüberkommt und vielleicht noch das ein oder andere mehr.... Viel Spaß!

Samstag, 2. Oktober 2010

Beachbeachbeach

Der ursprüngliche Plan für meinen Samstag war: Solucionar algunas cosas para la universidad - ich musste Dinge für die Uni regeln. Hauptsächlich einen Haufen Geld für Bücher und Kopien ausgeben und Zeit für unnützes von A nach B -Gerennne aufwenden. Das schöne am Leben ist ja (zumindest manchmal), dass es oft anders läuft als geplant.....

Beachfeeling nahe Huelva (hässliche Stadt, schöner Strand)