
Soviel habe ich euch schon über Essen, Orangenduft, Hitze und atemberaubende Landschaften erzählt und auf diesem Wege versucht virtuell eure Sinne zu stimulieren. Geschmack, Geruch, Gefühl, Sehvermögen. Und urplötzlich fällt es mir wie Oropax von den Ohren! Nie habe ich mit euch geteilt, wonach sich das sevillanische Leben anhört! Zu verdanken habe ich diesen Geistesblitz - oder um in der Welt des Gehörs zu bleiben
Geistesdonner - einer Nachricht meines Amigos Ändi Z., den ich an dieser Stelle gerne zitieren möchte:
"An unserem Haus wird gerade gebaut. Manchmal, wenn ich um halb 8 morgens vom lieblichen Geschnatter des emsigen Schlagbohrers geweckt werde, stelle ich mir vor, ich sei auch in Sevilla. Die kurze Illiusion, es könnten einfach südspanische Nachbarn sein, die sich da am Frühstückstisch unterhalten, lässt das ganze weniger bedrohlich erscheinen." (Z., Ä., Trier, 2010) Wunderschöner Vergleich, da kniet man als bemühter Blogschreiber ja vor nieder, aber klingt das Leben hier wirklich wie ein emsiger Schlagbohrer (ganz abgesehen davon, dass hier morgens um halb 8 noch gar nichts klingt, außer vielleicht ein übereifriger Wecker oder das ambitionierte Schnarchen des dicken, noch besoffenen Nachbarn) oder ist es der passionierte Flamenco, der die Geräuschkulisse der Stadt prägt? Ich wills euch erzählen... und bevor ihr anfangt zu lesen, ladet doch bitte mal diesen
Link um zusätzlcih zum Lesen auditiv erfahren, wie sich der sevillanische Frühling anfühlt....